eMails abholen
erklärt anhand von






in KDE 2.1.1 unter Linux




(c) 2001 by Lars Witter - Texte und Grafiken - geschrieben für die FAQ von HGM e.V.



Ich fange ohne viele Worte einfach an, da ich dies garantiert in diesem Text noch nachholen werde ;-)


Wenn alles glatt geht sollte am ende dieser kurzen Einführung das kMail-Hauptfenster etwa so aussehen.









Fangen wir am besten mit den Einstellungen zur eigenen Identität und der eigenen eMail-Adresse an
In diesem Fenster, das man über das Menü Einstellungen --> Configure erreicht, wird der eigene Name und die eMail-Adresse eingegeben, in dem Feld unten kann eine Signatur eingetragen werden - es kann aber auch eine externe Datei angegeben werden, um eine bestehende Signaturdatei einzubinden. Mit den Button "NEU" können weitere Identitäten eingetragen werden - z.b. eine für private Post eine andere beispielsweise für geschäftliche eMails und/oder eine weitere für Newsletters o.ä. (z.b. GMX wegen Werbemails!)
Für jede Identität wird/kann eine eigene Signatur verwendet (werden).
Beispielsweise: für private Mails ein lockerer Spruch und bei geschäftlichen Dingen, die Anschrift und Telefonnummer des Geschäftes.









In diesem Fenster kann/muß der Postausgangs-Server eingestellt werden - in unserem/meinem Fall ist das mail.mabi.de auf Port 25 (smtp-port)
Im unteren Teil des Fensters steht der Mail-Server, über den die eMail abgeholt werden. Dies können durchaus auch mehrere sein. (z.B: MABI, GMX, ADDCOM, Telda.Net). So ist es möglich in Kombination mit den vorher eingestellten Identitäten genau zu steuern wann und wie ich bestimmte eMails abholen und lesen möchte. Die Auswahl des Servers bzw. des Postfaches, das ich abrufen möchte, geschieht im Hauptfenster entweder durch das Menü "Datei" --> "Check Mail in" und die Auswahl des gewünschten Eintrages oder durch das Symbol durch längeres anklicken mit der linken Maustaste.









Unter Eigenschaften können weitere Einstellungen zum Send-Server gemacht werden. Das "Jetzt senden" ist die Standard-Sende-Methode (sinnvoll bei Standleitung/Wavelan) oder "Später senden" (sinnvoll bei ISDN-Verbindungen (Onlinekosten sparen)).
Das Häckchen vor "Vor Versenden bestätigen" beschert uns beim Abschicken neuer eMails eine Abfragebox (später noch zu sehen).









Jetzt müssen wir den Empfangsserver noch konfigurieren.
Im Falle von MABI ist das POP3.









Abschließend noch die Zugangsdaten des Empfangsservers eingeben und fertig.
Hier kann auch für jedes weitere Postfach ein eigener automatischer eMail-Check angegeben werden, der dann im angegebenen Intervall die Mails auf dem Server checked und sie auch herunterlädt.
Eine sehr nette Funktion ist das "Von nach eMails sehen ausnehmen" - klickt man nämlich nur einmal kurz im Hauptfenster auf das Symbol zum eMail abholen, werden alle eMails von allen Servern geholt, um das zu verhindern (z.B: Account bei GMX für Werbemails) kann man das hier abstellen. Auch kann hier ein eigener Posteingang-Ordner für die verschiedenen Accounts fetgelegt/angegeben werden.









Kurzer Überblick über das Hauptfenster und seine Symbole.









Erst mal ein Überblick über das eMail-Editor-Fenster.









Jetzt wollen wir unsere 1. eMail mit kMail erstellen. Dazu auf das weiße Symbol links außen klicken, nach wenigen Augenblicken erscheint folgendes Fenster.
In diesem Fenster begegnet uns das Feld "Identität" wieder, wählen Sie hier aus, mit welcher Identität ihre Mail verschickt werden soll (ACHTUNG: Nicht jeder Mailserver gestattet das verschicken von Mails mit anderen Absenderadressen, als die dort registrierten!!).
Empfänger eingeben und fertig <--> siehe ein Bild weiter.
Zum Testen hier erstmal die eigene eMail-Adresse eintragen!









Klickt man auf den ".."-Button rechts neben "AN", "KOPIE", "BCC" kann aus der Liste ein Empfänger ausgewählt werden.
(Neue Einträge können durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf den Absender in einer eMail im Hauptfenster hinzugefügt werden.)









So, und jetzt noch auf den "Senden"-Button klicken (ganz links) und die Mail wird verschickt.
STOP: Wir errinnern uns an das Häckchen vor "Vor Versenden bestätigen" im Konfigurations-Fenster.
Genau: Diese Meldung erscheint dann. Auswahl treffen und fort mit dem Teil ;-) .









Nach dem klick auf "Jetzt senden" sollte die Statuszeile im Hauptfenster so aussehen.
Damit wurde bestätigt, das die Mail ordnungsgemäß abgesetzt wurde, und wir keinen Einfluß mehr auf diese Mail haben.









Jetzt geben wir dem Mailserver ein zwei Minütchen Zeit, um die Mail zuzuordnen - und klicken dann auf Mails abholen. Jetzt sollte ja unsere eMail da sein, und dieses Fenster erscheinen (Falls die eMail da ist, aber diese Mitteilung nicht erschienen ist, ist sie höchst wahrscheinlich nicht eingeschaltet (kommt noch etwas später))









Und nun sollte das Hauptfenster so aussehen. OK. Und (rote = neue) eMail anklicken.









Auf die an uns geschickte eMail werden wie jetzt antworten und das komplette Zitat so belassen, wie es ist. Jetzt noch ne neue Textzeile einfügen, und abschicken..









Eventuell kann die Antwort auch mit einer angehängten Datei verschickt werden.
(Büroklammer in der Werkzeugleiste) --> Datei auswählen









Hier kann noch eine Beschreibung zu der angehängten Datei eingetragen werden und/oder Einstellungen vornehmen.









Nach dem Abholen der Antwort-eMail sollte der eMail-Text so aussehen. Der zitierte Text wird hier farblich abgesetzt. Bis zu drei Zitatstufen ">>>" werden farblich abgestuft angezeigt.
Der blaue Pfeil in der Nachrichtenliste zeigt an, das auf diese eMail geantwortet wurde.
Auch ist hier schön die verschachtelte Struktur der Nachrichtenliste zu erkennen.









...und das gleiche Fenster noch einmal mit ausgeklappter Ordnerliste.









Nachdem alle Tests geklappt haben kann man kMail noch weiter seinen persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen angepassen.
Dazu gehört die Anordnung der Ordner- und Nachrichtenlisten und/oder die Farben z.B. der Zitatstufen oder des gesamten Farbschemas.









Hier kann auch das Popup-Fenster für neue Nachrichten eingeschaltet werden, oder die Komprimierung der Mail-Ordner beim Beenden...









So, und wenn alles so eingerichtet wie man sich das vorstellt können noch für die einzelnen Absender Nachrichtenfilter definiert werden. Dies ist besonders dann nützlich, wenn man eine umfangreiche Ordnerliste und/oder viel eMailverkehr hat und nicht jede eMail einzeln einsortieren will. Menü Einstellungen --> Filter Rules









Und nun zu den Umsteigern von Netscape auf kMail.

Gute Nachricht zuerst: Meine eMails waren hinterher alle vollständig und korrekt vorhanden.
Dies bedeutet nicht, das es einfach war. Zu verschieden sind sich Netscape und kMail.
Zuerst habe ich die einzelnen Dateien - nur die, die den einzelnen Ordnern in Netscape ensprechen - d.h. heißt in Netscape ein Ordner "TEST", so enthält das Mail-Verzeichniss vom Netscape auch eine Datei Namen "TEST". Der Ordner heißt hier auf Systemebene "TEST.sbd" - der kann NICHT übernommen werden.
kMail erstellt aber aus jener "TEST"-Datei einen eigenen Ordner, der dann schon korrekt gespeichert ist/wird.

Wer viele Ordner mit vielen Unterordnern hat(te) wie ich, der hat damit zu rechnen, einige Zeit vor seinem Rechner zu sitzen und mit kMail zu verbringen. Der Grund ist recht einfach, bei mir hatte jeder Ordner einen Unterordner "Gesendet".
Hätte ich jetzt alle Gesendet-Dateien ins kMail-Verzeichniss ( ~/Mail ) kopiert, hätten sie sich gegenseitig überschrieben. Das hieß dann für mich - kopieren - kMail starten - neuen Gesendet-Ordner für den betreffenden eMail-Partner erstellen bzw. den von kMail automatisch erstellten "Gesendet"-Ordner in seinen Bestimmungsordner verschieben. Dann kMail beenden und wieder kopieren und kMail neu starten - kMail kann nicht automatisch einen neuen Ordner im eigenen Mail-Verzeichnis erkennen während es läuft.

Bei mir war dann nach etwa 4 Stunden die ganze Arbeit getan.

Ach ja, ein kleines Problem: Der Netscape z.B. löscht Mails wahrscheinlich nur als Link auf den Papierkorb - darauf kam ich, als ich in einigen Ordnern eMails fand, die eigentlich gar nicht mehr vorhanden sein dürften - das hieß dann für mich nocheinmal etwa eine Stunde Sortier- und Aufräumarbeit.

Viel Spaß beim herumprobieren.


Ich kann und werde aber keinerlei Garantie für meinen hier beschrieben Weg geben!
Alle Umsteigaktionen bitte nur mit Kopien testen und die Originale bitte gut aufbewahren, bis alles korrekt gelaufen ist (Ich nutze kMail jetzt seit etwa 3-4 Monaten und alles ist bestens, aber meine Original-Netscape-eMails habe ich immer noch!).








(c) 2001 by Lars Witter - Texte und Grafiken - geschrieben für die FAQ von HGM e.V.